Mit dem neuen Ausfall- und Spitzenlastheizwerk in Morsbach hat die Bioenergie Kufstein – ein Gemeinschaftsbetrieb der Stadtwerke Kufstein und der TIWAG – ihre Fernwärmeinfrastruktur um eine zentrale Komponente erweitert. In der ersten Betriebssaison hat sich die Anlage als zuverlässige Unterstützung des Kufsteiner Fernwärmenetzes bewährt. Das Ausfall- und Spitzenlastheizwerk überzeugte in der ersten Betriebssaison. Starke Leistung aus Morsbach Wenn der Bedarf an Wärme besonders hoch ist oder es zu ungeplanten Ausfällen des Hauptheizwerks kommt, sorgt das Ausfall- und Spitzenlastheizwerk dafür, dass die Wärmeversorgung in der Festungsstadt jederzeit gesichert ist. Im November 2025 wurde die Anlage in Morsbach in Betrieb genommen. Über die Wintermonate hinweg lief das Ausfall- und Spitzenlastheizwerk stabil und zuverlässig. In der ersten Heizperiode wurden rund 4.500 Megawattstunden (MWh) Wärme – das entspricht dem jährlichen Wärmebedarf von mehreren hundert Haushalten – in das Fernwärmenetz eingespeist. Damit leistet das Heizwerk einen wichtigen Beitrag zu einer verlässlichen und leistungsfähigen Wärmeversorgung. Die zuverlässige Wärmequelle aus der Region Das Kufsteiner Fernwärmenetz wird laufend ausgebaut. Über 6.500 Haushalte nutzen bereits die Vorteile von dieser komfortablen, platzsparenden und wirtschaftlichen Form der Wärmeversorgung, die ganz ohne eigenen Heizkessel oder Brennstofflager auskommt. Die zentrale und effiziente Energieerzeugung ermöglicht es, die vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen und den CO₂-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Ökologisch betrachtet profitieren somit alle Kufsteinerinnen und Kufsteiner vom Fernwärmenetz. „In den ungewöhnlich kalten Wochen rund um den Jahreswechsel 2025/26 und im gesamten Jänner konnte die Anlage ihre Leistungsfähigkeit unter realen Bedingungen eindrucksvoll unter Beweis stellen.“ Walter Eisenmann, Geschäftsführer Bioenergie Kufstein Die Stadtwerke Kufstein bauen das Fernwärmenetz kontinuierlich aus. 1 5
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