Stadtwerke Magazin Nr. 60 | August 2026

Ob E-Mobilität, Photovoltaik oder intelligente Gebäudetechnik: Elektroinstallationstechniker*innen sorgen dafür, dass moderne Lösungen zuverlässig funktionieren. Mehr dazu auf Seite 8. EIN GUTES „ECK“ FÜR DIE ZUKUNFT Zugestellt durch Österreichische Post. Ausgabe 60 l August 2026 Stadtwerke Magazin Strom einfacher nutzen und teilen Neue Möglichkeiten ab Oktober 2026 Einfach SORGLOS Stabiles WLAN für zuhause Kostenlose Altgeräteabholung Für Haushalte in Kufstein und Schwoich

Inhalt 5 Neuigkeiten aus dem Team Wer ist neu im Team und wer tritt seinen wohlverdienten Ruhestand an. Stadtwerke Aktuell 6 Elektroaltgeräte bequem entsorgen Kostenloser Abholservice für Haushalte in Kufstein und Schwoich. Abfallwirtschaft 8 Ein gutes „ECK“ für die Zukunft Elektroinstallationstechniker*innen sind im digitalen Zeitalter unverzichtbar. ECK Elektroinstallation 10 Herbstliches Naturerlebnis Bis zum Saisonende stehen noch drei besondere Highlights auf dem Programm. Kaiserlift Kufstein 12 Einfach SORGLOS: Stabiles WLAN für zu Hause KufNet-Kund*innen profitieren von der persönlichen Betreuung. KufNet – Fernsehen, Internet, Telefon 14 Was sich jetzt für Stromkund*innen ändert Die wichtigsten Neuerungen des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes im Überblick. 16 Meldepflicht für Photovoltaik & Co. Welche Stromanlagen künftig gemeldet werden müssen und was das für Kund*innen bedeutet. Kundenberatung Impressum Herausgeber: Stadtwerke Kufstein GmbH, Fischergries 2, 6330 Kufstein, Tel. 05372 6930, info@stwk.at, www.stwk.at, Firmenbuchnummer: 41696v, Firmenbuchgericht: LG Innsbruck, Auflage: 12.300 Stück Kontakt zur Redaktion: leitner@stwk.at, 05372 6930 850 Grafik & Layout: O&K Kommunikation, Kufstein Druck: DRUCKEREI ASCHENBRENNER AP Druck GmbH Fotos: Stadtwerke Kufstein, Foto Gretter, Svenfotografiert, Lisa Eiersebner, Adobe Stock Folgen Sie uns auf Social Media:

17 Zwölf neue Ladepunkte Bezirkskrankenhaus Kufstein und Stadtwerke Kufstein erweitern gemeinsam die Ladeinfrastruktur. 18 Sonnenstrom für rund 350 Haushalte Am 19. Juni 2026 nahmen die Stadtwerke Kufstein die PV-Anlage „Altlast T8” in Langkampfen offiziell in Betrieb. 20 Selbst erzeugten Strom effizient nutzen und Energiekosten senken Wie Peer-to-Peer und mehrstandortige Eigenversorgung die Nutzung von selbst erzeugtem Strom verändern. Neue Technologien 22 Kraftwerk Sparchen: Leistungsstärker, leiser, moderner Die Revitalisierung sichert die Stromproduktion für die Festungsstadt. Strom 24 Hydranten auf dem Prüfstand Regelmäßige Kontrollen gewährleisten die Löschwasserversorgung in Kufstein. Wasser 26 Wenn das Wasser kommt Die Abwasserentsorgung im Untergrund schützt Kufstein rund um die Uhr. Abwasser Stadtwerke Kufstein GmbH Fischergries 2 | 6330 Kufstein | 05372 6930 ECK Elektroinstallation ein Unternehmensbereich der Stadtwerke Kufstein DEINE MISSION. Du installierst Elektroanlagen in privaten, gewerblichen und industriellen Umgebungen Du konfigurierst und installierst Smart-Home-Systeme wie KNX und free@home Du führst Wartungs- und Reparaturarbeiten an elektrischen Anlagen und Geräten durch DEINE VORTEILE. Du arbeitest selbstständig und in kleinen Teams Du erlebst Zusammenarbeit und Kommunikation auf Augenhöhe mit DU-Mentalität Du arbeitest mit modernsten technischen Hilfsmitteln Du arbeitest in einem jungen, zielstrebigen Team im Herzen von Kufstein Du kannst dich laufend weiterbilden Du genießt individuelle Arbeitszeitmodelle und profitierst von einer leistungsgerechten Entlohnung sowie attraktiven Zusatzleistungen DEIN PROFIL. Du hast eine abgeschlossene Ausbildung als Elektrotechniker*in Du hast idealerweise bereits einige Jahre Berufserfahrung Du arbeitest gerne selbstständig und genau Du hast gerne Kontakt zu Kund*innen Du besitzt einen PKW-Führerschein Wir suchen dich und deine Energie! Elektrotechniker*in (m/w/d) „Innovationen werden bei uns gefordert, gefördert und gelebt.“ DU BIST BEREIT? Für weitere Informationen melde dich für ein persönliches Gespräch direkt bei mir: Sebastian Kröll unter +43 5372 6930 317 www.stwk.at

www.stwk.at kufstein.sommer+ Jetzt den Sommervorteil sichern. 1. Juni bis 30. September 2026 Für alle Privatkund*innen empfohlen ab 1.700 kWh/Jahr Täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr Für Businesskund*innen empfohlen ab 5.000 kWh/Jahr Mehr Sonne. Weniger Kosten. –50 % auf den Energiearbeitspreis Tipp: kufstein.sommer+ ist die unkomplizierte Alternative zu einer Energiegemeinschaft (EEG oder BEG) – Sonnenvorteil ohne Mitgliedschaft, ohne Mitgliedsbeitrag, ohne zusätzliche Verträge.* * kufstein.sommer+ ist ein Zeitzonentarif der Stadtwerke Kufstein GmbH. Die Reduktion bezieht sich ausschließlich auf den Energiearbeitspreis; Netzentgelte, Steuern und Abgaben bleiben unverändert. Voraussetzung ist ein Smart Meter mit Viertelstundenwerten. Eine Teilnahme an einer Energiegemeinschaft bleibt weiterhin möglich. Es gelten AGB und Preisblatt der Stadtwerke Kufstein GmbH in der jeweils gültigen Fassung, www.stwk.at.

Herzlich willkommen im Team Jamshid Amiri ECK Elektroinstallation Wir sagen Danke Gottfried Atzl (Abfallwirtschaft) hat seine wohlverdiente Pension angetreten. Stadtwerke Kufstein GmbH Fischergries 2 | 6330 Kufstein | 05372 6930 | www.stwk.at DEINE MISSION. Du übernimmst die Funktion als Datenschutzbeauftragte*r und koordinierst alle datenschutzrechtlichen Themen. Du entwickelst unser internes Kontrollsystem weiter und sorgst für wirksame, nachvollziehbare Abläufe. Du koordinierst Anforderungen der Netz- und Informationssystemsicherheit und arbeitest eng mit unseren Fachbereichen zusammen. Du unterstützt die Geschäftsführung und unsere Fachbereiche bei rechtlichen und regulatorischen Fragestellungen. Du begleitest Förderprojekte von der Recherche über die Einreichung bis zur Abrechnung. Du verantwortest ausgewählte kaufmännische und energiewirtschaftliche Projekte inklusive Controlling und Reporting. DEINE VORTEILE. Eine vielseitige Position mit Verantwortung und Einblick in zentrale Unternehmensbereiche. Spannende Zukunftsthemen an der Schnittstelle von Unternehmens- steuerung, Digitalisierung und Energiewirtschaft. Ein sicherer Arbeitsplatz bei einem regionalen Infrastruktur- unternehmen. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice und attraktive Zusatzleistungen. Individuelle Weiterbildungs- und Entwicklungsmöglichkeiten. Ein engagiertes Team, kurze Entscheidungswege und ein wert- schätzendes Miteinander. Moderne Büros im Herzen von Kufstein mit sehr guter Verkehrsanbindung. DEIN PROFIL. D u hast eine abgeschlossene kaufmännische, juristische oder vergleichbare Ausbildung. Du verfügst über ein gutes Verständnis für kaufmännische und energiewirtschaftliche Zusammenhänge und hast hohes Interesse, dich mit solchen Fragestellungen zu beschäftigen. Idealerweise bringst du Erfahrung im Projekt-, Prozess- oder Qualitätsmanagement mit. Du gehst sicher mit MS Office um und nutzt moderne digitale Werkzeuge und KI-Assistenzsysteme verantwortungsvoll und effizient. Wir suchen dich und deine Energie! Projektkoordinator*in Governance, Compliance & Energiewirtschaft (m/w/d) · Vollzeit · Kufstein · ab sofort „Innovationen werden bei uns gefordert, gefördert und gelebt.“ DU BIST BEREIT? Dann gestalte mit uns die Energiezukunft und schick uns deine Bewerbung noch heute an personal@stwk.at. Für weitere Informationen melde dich direkt bei mir für ein persönliches Gespräch: Wolfgang Gschwentner unter +43 5372 6930 337 stwk.at/karriere Weitere Details: STADTWERKE AKTUELL

ABFALLWIRTSCHAFT

„Die Resonanz ist jedes Mal sehr positiv. Mit dieser Aktion unterstützen wir vor allem Menschen, die keine Möglichkeit haben, ihre Elektroaltgeräte selbst zu uns zu bringen“, sagt Recyclinghofleiter Marco Haidinger. Wer den Abholservice nutzen möchte, kann sich ab sofort telefonisch unter 05372 6930 390 anmelden und einen Termin vereinbaren. Wichtig: Die angemeldeten Elektroaltgeräte müssen am vereinbarten Abholtag gut zugänglich vor der Haustür bereitgestellt werden. 7 Elektroaltgeräte bequem entsorgen Kostenloser Abholservice für Haushalte in Kufstein und Schwoich Alte Waschmaschine, kaputter Fernseher oder ausgedienter Kühlschrank? Vom 21. bis 25. September holen die Mitarbeiter*innen des Recyclinghofs wieder kostenlos sperrige Elektroaltgeräte direkt bei Privathaushalten in Kufstein und Schwoich ab. Folgende Zeiträume stehen zur Verfügung Montag, 21. September • Sparchen: 8:00 bis 12:00 Uhr • Weissach/Endach: 13:00 bis 17:00 Uhr Dienstag, 22. September • Zell/Endach: 8:00 bis 12:00 Uhr • Zentrum: 13:00 bis 17:00 Uhr Mittwoch, 23. September • Weissach/Endach: 8:00 bis 12:00 Uhr • Sparchen: 13:00 bis 17:00 Uhr Donnerstag, 24. September • Zentrum: 8:00 bis 12:00 Uhr • Zell/Endach: 13:00 bis 17:00 Uhr Freitag, 25. September • Schwoich: 8:00 bis 12:00 Uhr

ECK ELEKTROINSTALLATION Ein gutes „ECK“ für die Zukunft Elektroinstallationstechniker*innen sind im digitalen Zeitalter unverzichtbar Die Energiewende verändert unsere Welt und eröffnet spannende Chancen gerade für Menschen mit einem technischen Beruf. Ob E-Mobilität, Photovoltaik oder intelligente Gebäudetechnik: Elektroinstallationstechnikerinnen und -techniker sorgen dafür, dass moderne Lösungen zuverlässig funktionieren und die Zukunft nachhaltig gestaltet wird. Gemeinsam mit den Stadtwerken Kufstein setzt ECK Elektroinstallation innovative Projekte um und entwickelt sie laufend weiter. Dafür braucht es engagierte Fachkräfte, die ihr Wissen und Können täglich einbringen. Im Arbeitsalltag zeigt sich die Abwechslung der Monteur*innen und Lehrlinge von ECK Elektroinstallation.

Wer eine abwechslungsreiche Anstellung mit hervorragenden Zukunftsperspektiven sucht, findet bei ECK Elektroinstallation den idealen Arbeitgeber. „Einige Kolleginnen und Kollegen begleiten uns bereits seit vielen Jahren“, erzählt Sebastian Kröll, Bereichsleiter von ECK Elektroinstallation, stolz. Ein wesentlicher Grund dafür ist die Abwechslung im Arbeitsalltag. Gleichzeitig bietet ECK die Sicherheit eines regionalen und wirtschaftlich starken Arbeitgebers. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich auf pünktliche Bezahlung, moderne Arbeitsmittel und langfristige Perspektiven verlassen. Auch der informelle Austausch ist bei ECK Elektroinstallation wichtig. Zahlreiche Firmenveranstaltungen bieten das ganze Jahr über tolle Gelegenheiten, sich mit den Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen der Stadtwerke Kufstein in ungezwungener Atmosphäre auszutauschen. Ein Job mit Perspektive Das Thema Weiterbildung hat bei ECK Elektroinstallation einen hohen Stellenwert. „Wir wissen, dass begeisterte Elektroinstallationstechnikerinnen und Elektroinstallationstechniker großen Wert darauf legen, ihr Wissen auf dem aktuellen Stand zu halten“, hebt Sebastian Kröll hervor. Egal ob Jung oder Alt: Wer sich fortbilden möchte, erhält bei ECK Elektroinstallation die Gelegenheit dazu. Gerade im Bereich der Elektrotechnik hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Häufig braucht es individuelle Lösungen. Egal, ob es um eine herkömmliche Elektroinstallation, eine moderne Steuerung oder um das Laden eines E-Autos geht. Die Anforderungen an die Elektroinstallationstechnikerinnen und -techniker, aber auch die Wertschätzung für ihre Qualifikation sind deutlich gestiegen. Über ECK Elektroinstallation ECK Elektroinstallation, ein Bereich der Stadtwerke Kufstein, ist der regionale Elektroinstallateur für Unternehmen und Privatpersonen in Kufstein und die um- liegenden Gemeinden. Alle Installationen werden nach den neuesten Standards geplant, projektiert und um- gesetzt. Leistungen • Planung und Installation sämtlicher Installationen • Sicherheitsüberprüfung (E-Check) • Smart Home • Netzwerk- und Datentechnik • Photovoltaik • E-Ladestationen • Lichttechnik • Infrarot Heizsystem • Alarm- und Sicherheitstechnik • Elektro Center Kufstein, das Fachgeschäft mit individueller Beratung 9 ECK Elektroinstallation Fischergries 2 l 6330 Kufstein Telefon: +43 5372 6930 317 E-Mail: eck@stwk.at Website: www.eck.at Jetzt bewerben! Jeder Arbeitseinsatz ist eine wertvolle Gelegenheit, Neues zu lernen.

KAISERLIFT KUFSTEIN

Folgende Highlights bietet der Kaiserlift Kufstein bis Saisonschluss: Samstag, 5. September 2026 8:00 bis 15:30 Uhr Musik am Berg Donnerstags bis 10. September 2026 8:30 bis ca. 10:00 Uhr Yoga im Morgenlicht – Energie tanken am Brentenjoch Dienstags bis 27. Oktober 2026 9:30 bis ca. 13:30 Uhr Die Vielfalt der alpinen Pflanzenwelt mit Maria Bachmann Musik am Berg Traditionelle Klänge inmitten der beeindruckenden Bergwelt des Kaisergebirges: Verschiedene Musikgruppen sorgen auf ausgewählten Almen für echte Tiroler Stimmung. Bei Schlechtwetter entfällt die Veranstaltung. Yoga im Morgenlicht Gemeinsam mit Trainerin Melanie stehen Bewegung, Achtsamkeit und die besondere Atmosphäre am Berg im Mittelpunkt. Bitte eigene Yogamatte mitbringen. Anmeldung erforderlich. Die Vielfalt der alpinen Pflanzenwelt Auf einer geführten Wanderung mit Kräuterexpertin Maria Bachmann erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über heimische Kräuter, Heil- und Giftpflanzen. Anmeldung erforderlich. Kaiserlift Kufstein Herbstliches Naturerlebnisprogramm Das Naturerlebnisprogramm bietet bis zum Saisonende besondere Momente für Besucherinnen und Besucher. 1 1 Nähere Informationen Details zum Programm und zur Anmeldung finden Sie online unter www.naturerlebnis-kaisergebirge.at. Hier geht es zur Website. Der Kaiserlift Kufstein ist vom 1. Mai bis zum 1. November 2026 durchgehend von 8:30 bis 16:30 Uhr in Betrieb.

KUFNET – FERNSEHEN, INTERNET, TELEFON Einfach SORGLOS: Stabiles WLAN für zu Hause KufNet-Kund*innen profitieren von der persönlichen Betreuung Wenn das WLAN schwächelt, leidet die Freude am Internetsurfen im Alltag. Selten liegt es an der Internetleitung, häufig sind es die Gegebenheiten vor Ort: verwinkelte Räume, dicke Wände oder störende Signale in der Umgebung. Genau hier setzt KufNet an. Dabei stehen individuelle Lösungen im Mittelpunkt, die genau auf die jeweilige Wohnsituation abgestimmt sind. Mit dem Sorglos-Service begleitet KufNet seine Kundinnen und Kunden persönlich und schafft die Voraussetzungen dafür, dass die volle Leistung des Internetanschlusses dort ankommt, wo sie gebraucht wird.

Ein Unternehmensbereich der Stadtwerke Kufstein Der Sorglos-Service von KufNet setzt auf individuelle Lösungen mit persönlicher Beratung. Mit der zunehmenden Zahl digitaler Endgeräte in den eigenen vier Wänden steigen auch die Anforderungen an ein stabiles und leistungsfähiges Internet. Moderne Router und Endgeräte bieten heute hohe Übertragungsleistungen. Dennoch erleben manche Haushalte, dass das WLAN nicht immer zuverlässig funktioniert. Die Ursachen sind vielfältig. Meist liegt das Problem nicht an der Internetversorgung, sondern an den Gegebenheiten vor Ort. Persönliche Betreuung für bestes Interneterlebnis Bei Verbindungsproblemen zu Hause erhalten KufNetKundinnen und -Kunden gezielte Unterstützung durch das KufNet Sorglos-Team im Außendienst. Gemeinsam werden die WLAN-Probleme analysiert, die technische Ausstattung wird geprüft und individuelle Lösungen werden erarbeitet. „Jeder Haushalt hat unterschiedliche Anforderungen an das Internet. Deshalb ist es wichtig, sich ein Bild vor Ort zu machen, um die WLAN-Versorgung verbessern zu können“, erklärt Manuel Knödl, vom KufNet Sorglos-Team. Ob Anpassungen am Router, der Einsatz moderner WLAN-Verstärker oder Mesh-Systeme*): Sämtliche Maßnahmen werden gezielt auf die Wohnsituation abgestimmt. So profitieren die Kundinnen und Kunden von einem stabilen und leistungsfähigen Internet in allen Wohnbereichen. *) Ein Mesh-System besteht aus mehreren miteinander verbundenen WLAN-Komponenten, die gemeinsam ein WLAN-Netz bilden. Regional. Ultraschnell. Sorglos. Was KufNet auszeichnet, ist die Kombination aus leistungsfähigem Internet und persönlichem Service. Die Mitarbeitenden kennen die lokalen Gegebenheiten und verstehen die Bedürfnisse der Menschen in der Region. Der Sorglos-Service ist dabei weit mehr als ein Versprechen. Er bedeutet, dass die Kundinnen und Kunden rasch individuelle Unterstützung erhalten, wenn Probleme auftauchen. Fischergries 2 l 6330 Kufstein Telefon: +43 5372 6930 351 E-Mail: info@kufnet.at www.kufnet.at Ich bin begeistert, wie schnell und einfach alles geklappt hat. Die Mitarbeiter sind sehr freundlich und so nett. Katja St. – Kufstein – 23.12.2025 Perfekte Neukundenbetreuung. Termin perfekt eingehalten! Martin H. – Kufstein – 31.01.2026 Super Kommunikation und schneller Service! Alles Tip Top! Maximilian H. - Kufstein - 08.07.2026 13

Mehr Transparenz, neue Möglichkeiten und ein modernes Stromsystem Das Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) bringt zahlreiche Neuerungen mit sich. Im Interview erklärt Andreas Dorn, Prokurist und Bereichsleiter Kundenberatung der Stadtwerke Kufstein, was das für Verbraucherinnen und Verbraucher bedeutet und warum das Gesetz ein wichtiger Schritt für die Energiezukunft ist. KUNDENBERATUNG Das neue ElWG: Was sich jetzt für Stromkund*innen ändert „Das neue ElWG schafft mehr Transparenz, stärkt die Rechte der Kund*innen und legt den Grundstein für ein zukunftsfähiges Stromsystem.“ Andreas Dorn Prokurist und Bereichsleiter Kundenberatung

Was ist das ElWG? Das Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) bildet die gesetzliche Grundlage für den österreichischen Strommarkt. Es regelt die Rahmenbedingungen für Energieversorger, Netzbetreiber sowie Kundinnen und Kunden. Somit wird auch uns als Stadtwerke der rechtliche Rahmen vorgegeben, um das Stromnetz sicher zu betreiben und die Energiewende aktiv mitzugestalten. Warum braucht Österreich ein neues Elektrizitätswirtschaftsgesetz? Unsere Energiewelt verändert sich derzeit stark. Immer mehr Menschen nutzen Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Elektroautos oder beteiligen sich an Energiegemeinschaften. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Stromnetze. Das neue ElWG schafft die rechtlichen Rahmenbedingungen für diese Entwicklungen. Das Ziel ist ein modernes, sicheres und zukunftsfähiges Stromsystem. Außerdem stärkt das Gesetz die Rechte für Verbraucherinnen und Verbraucher und sorgt für mehr Transparenz. Was bringt das Gesetz den Kund*innen ganz konkret? Vor allem mehr Übersicht und mehr Wahlmöglichkeiten. Stromverträge, Rechnungen und Tarifinformationen sollen verständlicher werden. Kundinnen und Kunden erhalten einen besseren Überblick über ihren Verbrauch und können zwischen neuen Tarif- und Abrechnungsmodellen wählen. Gleichzeitig schafft das ElWG die Grundlage, um Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher oder Elektroautos noch besser in den Alltag zu inte- grieren. So können künftig viele Menschen aktiver an der Energiewende teilnehmen. Smart Meter spielen dabei eine wichtige Rolle. Welche Vorteile bieten sie? Smart Meter liefern einen genaueren Überblick über den eigenen Stromverbrauch. Dadurch lässt sich Energie bewusster nutzen und besser planen. Außerdem ermöglichen sie zeitabhängige Tarife und schaffen die Basis für neue Preis- und Netzentgeltmodelle. Bereits seit April 2026 profitieren Gewerbe und Haushalte mit Smart Meter vom Sommer-Nieder-Arbeitspreis (SNAP). Während festgelegter Sommerzeitfenster ist das Netzentgelt um 20 Prozent günstiger. Auf dieser Grundlage haben wir den Tarif „kufstein.sommer+“ entwickelt. Er schafft zusätzliche Anreize, Strom dann zu nutzen, wenn besonders viel Sonnenstrom verfügbar ist. Auch die Stromrechnung soll verständlicher werden. Was ändert sich? Das ElWG schreibt eine klarere und übersichtlichere Darstellung von Rechnungen und Tarifinformationen vor. Preisbestandteile und Änderungen müssen nach1 5 vollziehbar sein. Wir nutzen diese Gelegenheit, um unsere Stromrechnung zu überarbeiten. Unser Ziel ist es, dass alle wichtigen Informationen und Kostenbestandteile auf einen Blick erkennbar sind. Wer einen Smart Meter nutzt, kann künftig zwischen einer jährlichen und einer monatlichen Abrechnung wählen. Dadurch erhalten Kundinnen und Kunden regelmäßige Informationen über ihren Verbrauch und können ihre Stromkosten besser einschätzen. Das Gesetz enthält auch soziale Maßnahmen. Welche sind das? Ein wichtiger Punkt ist der neue bundesweite Sozialtarif für einkommensschwache Haushalte. Für die ersten 2.900 kWh pro Jahr gilt ein vergünstigter Energiepreis von sechs Cent netto pro Kilowattstunde. Anspruchsberechtigte Haushalte erhalten den Tarif automatisch. Das soll dabei helfen, Energiearmut zu verringern und eine leistbare Stromversorgung sicherzustellen. Der Sozialtarif deckt damit den grundlegenden Strombedarf eines Haushalts ab und stellt sicher, dass Energie auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten bezahlbar bleibt. Dadurch wird mehr soziale Sicherheit im Energiesystem geschaffen. Als regionaler Energieversorger begrüßen wir Maßnahmen, die Menschen in schwierigen Lebenssituationen unterstützen und gleichzeitig eine sichere Versorgung gewährleisten. Welche Auswirkungen hat das ElWG auf die zukünftige Kostenstruktur im Netz? Durch das ElWG werden die Netzkosten stärker an der tatsächlichen Nutzung ausgerichtet. Künftig spielt neben dem Stromverbrauch auch die beanspruchte Netzleistung eine Rolle. Elektroautos, Wärmepumpen und PV-Anlagen machen das notwendig. Wer seinen Verbrauch flexibel steuert, kann künftig von neuen Tarif- und Entgeltmodellen profitieren. Smart Meter und flexible Netzentgelte unterstützen eine faire und verursachergerechte Verteilung der Netz- kosten. Wie fällt das Fazit zum neuen ElWG aus? Das ElWG ist weit mehr als nur eine Gesetzesänderung. Es schafft die Grundlage für die Energieversorgung von morgen. Kundinnen und Kunden profitieren von mehr Transparenz, neuen Möglichkeiten und besseren Informationen. Gleichzeitig stärkt das Gesetz die Versorgungssicherheit und unterstützt die Energiewende. Als Stadt- werke Kufstein begleiten wir diesen Wandel aktiv. Für Fragen steht unser Team der Kundenberatung persönlich, unter der Telefonnummer 05372 6930 oder über die E-Mail- Adresse kundenberatung@stwk.at gerne zur Verfügung. Vielen Dank für das Gespräch!

Betroffen sind unter anderem neue Stromerzeugungsanlagen, Energiespeicher und bestimmte Verbrauchsanlagen ohne eigenen Zählpunkt. Auch die dauerhafte Außerbetriebnahme dieser Anlagen muss gemeldet werden. Dazu zählen beispielsweise: • Batteriespeicher • Balkonkraftwerke (Kleinsterzeugungsanlagen bis 0,8 Kilowatt) • Ladepunkte für Elektrofahrzeuge • Wärmepumpen • weitere leistungsstarke elektrische Verbrauchseinrichtungen Welche Anlagen im Detail betroffen sind und welche Leistungsgrenzen gelten, legt die Energie-Control Austria (E-Control) noch fest. Was bedeutet das für Kund*innen der Stadtwerke Kufstein? Wer künftig neue Anlagen oder größere elektrische Betriebsmittel installiert, muss dies den Stadtwerken Kufstein melden. Die Meldepflicht dient dabei nicht der Kontrolle einzelner Kundinnen und Kunden, sondern der Versorgungssicherheit und einem effizienten Betrieb des Stromnetzes für alle. Meldepflicht für Photovoltaik & Co. Neue gesetzliche Regelungen für bestimmte Stromanlagen Damit das Stromnetz weiterhin sicher und zuverlässig funktioniert, gilt künftig für bestimmte Betriebsmittel eine Meldepflicht. Grundlage dafür ist das Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG). KUNDENBERATUNG Informationen zum Ablauf der Meldung werden von den Stadtwerken Kufstein bereitgestellt, sobald die endgültigen Vorgaben vorliegen. Mit diesen Informationen können eine vorausschauende Planung und der erforderliche Netzausbau umgesetzt werden, was bei besonderen Belastungen Engpässe vermeidet. So bleibt die Stromversorgung auch künftig sicher und zuverlässig. Künftig sind auch Balkonkraftwerke meldepflichtig. KI-generiertes Bild

Im überdachten Bereich am Freiflächenparkplatz vor dem BKH Kufstein befinden sich vier öffentlich zugängliche Ladepunkte, die Besucherinnen und Besuchern während ihres Krankenhausaufenthalts zur Verfügung stehen. Im kürzlich erweiterten Mitarbeiterparkhaus Nord wurden zusätzlich acht Ladepunkte errichtet. Sie ermöglichen es den Beschäftigten, ihr Elektrofahrzeug bequem während der Arbeitszeit zu laden. „Solche Projekte gelingen nur durch eine partnerschaftliche Zusammenarbeit. Gemeinsam mit dem Bezirkskrankenhaus Kufstein haben wir eine bedarfsgerechte Ladeinfrastruktur geschaffen, die einen konkreten Nutzen für alle bietet“, sagt Marc Rappenecker, Projektleiter der Stadtwerke Kufstein. „Als Krankenhaus tragen wir Verantwortung – nicht nur für die Gesundheit der Menschen, sondern auch für eine nachhaltige Entwicklung unseres Standorts. Die neue Ladeinfrastruktur erweitert unser Serviceangebot und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zu einer klimafreundlichen Mobilität“, so Markus Hartmann, Bereichsleiter Logistik, Bezirkskrankenhaus Kufstein. 1 7 NEUE TECHNOLOGIEN Zwölf neue Ladepunkte am Bezirkskrankenhaus Kufstein Bezirkskrankenhaus Kufstein und Stadtwerke Kufstein erweitern gemeinsam die Ladeinfrastruktur Am Bezirkskrankenhaus Kufstein (BKH Kufstein) stehen ab sofort zwölf neue Ladepunkte mit einer Ladeleistung von jeweils 11 kW zur Verfügung. Das Bezirkskrankenhaus und die Stadtwerke Kufstein haben die Ladeinfrastruktur gemeinsam erweitert und schaffen damit ein attraktives Angebot für Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeitende. Mehr Komfort für Besucher*innen und Mitarbeitende Das gemeinsame Projekt zeigt, wie durch die enge Zusammenarbeit zwischen dem Bezirkskrankenhaus Kufstein und den Stadtwerken Kufstein ein konkreter Mehrwert entsteht. Die neue Ladeinfrastruktur erleichtert Besucherinnen, Besuchern und Mitarbeitenden den Alltag und macht Elektromobilität dort möglich, wo Fahrzeuge ohnehin längere Zeit stehen. Martin Unterpertinger (Projektleiter, ECK Elektroinstallation), Marc Rappenecker (Projektleiter, Stadtwerke Kufstein), Markus Hartmann (Bereichsleiter Logistik, Bezirkskrankenhaus Kufstein), Hartmut Bergmeister (Bereichsleiter Technik, Bezirkskrankenhaus Kufstein), Dr. Wolfgang Schoner (Verwaltungsdirektor, Bezirkskrankenhaus Kufstein), Stefan Schwarz (Techniker, Bezirkskrankenhaus Kufstein) nehmen die neue Ladeinfrastruktur offiziell in Betrieb.

Sonnenstrom für rund 350 Haushalte PV-Anlage „Altlast T8“ offiziell in Betrieb genommen Am 19. Juni 2026 nahmen die Stadtwerke Kufstein die PV-Anlage „Altlast T8” in Langkampfen offiziell in Betrieb. Das Projekt verwandelte eine ehemalige Deponie in einen Standort zur Erzeugung erneuerbarer Energie. Die Anlage produziert künftig so viel Sonnenstrom, wie rund 350 Haushalte durchschnittlich benötigen, und ist zugleich das erste erfolgreich umgesetzte Projekt des Bürgerbeteiligungsmodells EnergieWerk Kufstein. NEUE TECHNOLOGIEN Einweihung EnergieWerk Kufstein: Daniel Gruber (technischer Geschäftsführer, Stadtwerke Kufstein), Stefan Graf (Vizebürgermeister, Stadtgemeinde Kufstein), Andreas Ehrenstrasser (Bürgermeister, Gemeinde Langkampfen), Theresa Leitner (Marketing-Mitarbeiterin, Stadtwerke Kufstein), Manuel Venier (Projektleiter, HTB Baugesellschaft m. b. H.), Marc Rappenecker (Projektleiter, Stadtwerke Kufstein), Jan Vesper (Projektleiter, Synecotec), Wolfgang Gschwentner (kaufmännischer Geschäftsführer, Stadtwerke Kufstein), Andreas Riedmann (Baukoordinator, Stadtwerke Kufstein).

Feierliche Eröffnung Im Rahmen einer Einweihungsfeier haben die Stadtwerke Kufstein die fertiggestellte Anlage gemeinsam mit Vertretern der Gemeinden Kufstein und Langkampfen, Projektpartnerinnen und Projektpartnern sowie Anrainerinnen und Anrainern eröffnet. Nach den offiziellen Ansprachen und einem Rundgang über das Gelände konnten sich die Gäste vor Ort ein Bild von der neuen Photovoltaik-Freiflächenanlage machen. „Mit der Photovoltaikanlage schaffen wir eine nachhaltige Form der Stromerzeugung direkt vor Ort und zeigen gleichzeitig, wie belastete Flächen sinnvoll weitergenutzt werden können. Besonders freut uns, dass sich viele Menschen über das EnergieWerk-Modell aktiv an diesem Projekt beteiligen konnten“, so Daniel Gruber, technischer Geschäftsführer der Stadtwerke Kufstein. „Das Sonnenkraftwerk der Stadtwerke Kufstein ist ein Beispiel dafür, wie sich geeignete Flächen sinnvoll für die Energieproduktion nutzen lassen. Mit der Sichtbarkeit im Naturraum wird auch Bewusstsein geschaffen, dass die Energiewende nur durch Investitionen in einen Mix der Erneuerbaren gelingen kann. Diese sind ein Teil der Natur. Ein Teil des großen Puzzles ist die Anlage in Langkampfen“, sagt Andreas Ehrenstrasser, Bürgermeister der Gemeinde Langkampfen. Großes Interesse am Beteiligungsmodell Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist das Beteiligungsmodell EnergieWerk Kufstein. Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, sich finanziell an der Anlage zu beteiligen und erhalten dafür über einen Zeitraum von 20 Jahren eine jährliche Stromgutschrift. Das Interesse war groß: Bereits drei Monate nach dem Verkaufsstart im Jänner 2026 waren sämtliche verfügbare Anteile vergeben. 19 Beitrag zur regionalen Energiewende Mit der offiziellen Inbetriebnahme ist das erste EnergieWerk-Projekt der Stadtwerke Kufstein erfolgreich abgeschlossen. Die Anlage zeigt, wie sich erneuerbare Energie, regionale Wertschöpfung und Bürgerbeteiligung erfolgreich verbinden lassen. Gleichzeitig leistet sie einen wichtigen Beitrag zur unabhängigen und nachhaltigen Energieversorgung in der Region. Die PV-Anlage „Altlast T8“ Langkampfen auf einen Blick Standort: ehemalige Mülldeponie in Langkampfen Fläche: rund 8.000m² Leistung: ca. 1.141 kWp Energieertrag: entspricht dem Jahresstrombedarf von rund 350 Haushalten Baustart: September 2025 Inbetriebnahme: Juni 2026 Beteiligungsmodell: Anteile in der Größe von 1, 2 und 3 kWp; sämtliche Anteile waren bereits drei Monate nach Verkaufsstart vergeben

NEUE TECHNOLOGIEN Die neuen Möglichkeiten im Überblick Mit dem neuen Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) entstehen ab Oktober 2026 zwei weitere Möglichkeiten, selbst erzeugten Strom einfacher zu nutzen oder weiterzugeben: Peer-to-Peer und mehrstandortige Eigenversorgung. Selbst erzeugten Strom effizient nutzen und Energiekosten senken

Peer-to-Peer Peer-to-Peer (P2P) bedeutet „von gleich zu gleich”. So können Haushalte oder Unternehmen überschüssigen Strom, beispielsweise aus einer Photovoltaikanlage, direkt an eine andere Person oder ein anderes Unternehmen weitergeben. Dies kann kostenlos oder gegen Bezahlung erfolgen. Bisher war dafür eine Energiegemeinschaft oder eine gemeinsame Erzeugungsanlage erforderlich. Ab Oktober genügt ein Vertrag zwischen den Beteiligten. Mehrstandortige Eigenversorgung Selbst erzeugter Strom musste dort verbraucht werden, wo er erzeugt wurde. Mit dem neuen ElWG kann er in Zukunft jedoch über das öffentliche Netz zu einem anderen eigenen Standort übertragen werden. Ein Unternehmen erzeugt beispielsweise Solarstrom auf dem Bürogebäude. Dieser kann künftig auch in der eigenen Werkstatt oder einer Filiale genutzt werden. Bei beiden Modellen gelten reduzierte Netzentgelte, sofern Erzeugungs- und Verbrauchsort im regionalen oder lokalen Nahbereich liegen. Praxisbeispiel Ein Gewerbebetrieb mit zwei Hallen, zwei Photovoltaikanlagen und einem benachbarten Wasserkraftwerk hat verschiedene Versorgungsmodelle vergleichen lassen. Durch die Kombination aus Peer-to-Peer und mehrstandortiger Eigenversorgung stieg der Eigenversorgungsgrad auf rund 85 Prozent. Gleichzeitig verringerte sich der Strombezug aus dem öffentlichen Netz um fast 80 Prozent. Die mögliche jährliche Ersparnis liegt bei rund 20.000 Euro. Ob sich eines der neuen Modelle lohnt, hängt von den individuellen Gegebenheiten ab, beispielsweise von den Erzeugungsanlagen, den Lastprofilen und den Standorten. Auf den Punkt gebracht Peer-to-Peer: Strom wird an eine andere Person oder ein anderes Unternehmen weitergegeben. Mehrstandortige Eigenversorgung: Der Strom bleibt im Eigentum derselben Person oder desselben Unternehmens und wird zwischen eigenen Standorten genutzt. Sie möchten wissen, welche Möglichkeiten sich für Ihre Situation ergeben? Die Stadtwerke Kufstein informieren Sie gerne unter info@stwk.at oder der Telefonnummer 05372 6930. 21

Der Rückbau dauerte mehrere Wochen. Diese Turbine erwies gute Dienste für die Stromproduktion. Damals: Sparchner Mühle, Heute: Kraftwerk Sparchen STROM

Das Kraftwerk Sparchen ist eine bedeutende Säule der Stadtwerke Kufstein für die nachhaltige Erzeugung von sauberer Energie für die Bevölkerung. Mit der Investition von 1,15 Millionen Euro in die Modernisierung unseres seit fast 130 Jahren bestehenden Kraftwerkes setzt das Unternehmen ein weiteres Zeichen für die verantwortungsvolle und zukunftssichere Versorgung der Festungsstadt. Die Revitalisierung sichert die Stromproduktion für Kufstein Kraftwerk Sparchen: Leistungsstärker, leiser, moderner Seit 1898 leistet das Kraftwerk Sparchen einen wesentlichen Beitrag zur Stromversorgung von Kufstein. Die Anlage wurde seither laufend erweitert und modernisiert. Im Jahr 2026 setzen die Stadtwerke Kufstein einen weiteren Meilenstein: Seit Juni laufen umfangreiche Maßnahmen zur Revitalisierung des Kraftwerks. „Die bestehende Anlage hatte das Ende ihrer technischen Lebensdauer erreicht. Mit der Revitalisierung schaffen wir nun die Voraussetzungen für einen Schwarzstart- und Inselbetrieb, reduzieren die Lärmemissionen und steigern gleichzeitig den Wirkungsgrad“, betont Roland Kwiatkowski, Bereichsleiter Stromversorgung bei den Stadtwerken Kufstein. Mehr Leistung dank moderner Technik Ziel ist, das Kraftwerk Sparchen auf den neuesten technischen Stand zu bringen und die Versorgungssicherheit für Kufstein weiter zu stärken. Mit einer Jahresproduktion von 2,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) und einem Wirkungsgrad von 90 Prozent bleibt das Kraftwerk ein wichtiger Baustein für die regionale Stromversorgung. Eine bedeutende Neuerung ist die Reduktion der Lärmemissionen nach außen von bisher 60 Dezibel (Lautstärke einer normalen Unterhaltung) auf 40 Dezibel (Lautstärke beim Flüstern). Das moderne Maschinenkonzept, bestehend aus einer Pelton-Turbine und einem Generator, arbeitet leiser und berücksichtigt damit die Lebensqualität der Anrainerinnen und Anrainer. Gleichzeitig wird der Betriebsablauf stabiler, da die neue Steuerung auch bei Netzausfällen einen sicheren Betrieb ermöglicht. Das Kraftwerk kann so im Schwarzstart- und Inselbetrieb weiterhin Energie liefern, was gerade in Krisenzeiten eine entscheidende Rolle spielen kann. Die Nutzung von Wasserkraft garantiert eine klimafreundliche und regionale Stromerzeugung. Die Revitalisierung ist somit ein klares Bekenntnis zu Nachhaltigkeit und einer zukunftsorientierten Energiepolitik der Stadtwerke Kufstein. 23 Zahlen, Daten & Fakten Typ: Wasserspeicherkraftwerk mit Pelton-Turbine Spitzendurchfluss: 650 Liter/Sekunde Wirkungsgrad von Turbine und Generator: ca. 90 Prozent Investition: 1,15 Millionen Euro Jahresproduktion (nach Revitalisierung): 2,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) Anzahl der versorgten Haushalte: 740 (plus 125 nach der erfolgten Revitalisierung) Dauer der Revitalisierung: Juni bis Oktober 2026 Eigentümer und Betreiber: Stadtwerke Kufstein

Regelmäßige Kontrollen sichern die Löschwasserversorgung in Kufstein Wenn jede Sekunde zählt, muss auf die Löschwasserversorgung Verlass sein. Damit die Feuerwehr im Ernstfall schnell handeln kann, kümmern sich die Stadtwerke Kufstein darum, dass die Hydranten im gesamten Versorgungsgebiet immer einsatzbereit sind. Hydranten auf dem Prüfstand WASSER Die Bereitstellung des Löschwassers erfolgt über den Hochbehälter und das Trinkwassernetz.

Hydranten fallen im Alltag kaum auf, gewinnen bei einem Brand jedoch schlagartig an Bedeutung. Für die Feuerwehr sind Hydranten deshalb die wichtigste Wasserquelle, um die Ausbreitung von Feuer schnell und effektiv zu bekämpfen. Auch wenn große Mengen Wasser benötigt werden – zum Beispiel für Bauwasser oder für Veranstaltungen – kommen Hydranten zum Einsatz. Im Abstand von höchstens zwei Jahren wird jeder Hydrant überprüft, gewartet und gegebenenfalls sofort repariert. Auch die Entnahmemenge wird gemessen, damit im Brandfall ausreichend Löschwasser zur Verfügung steht. Smarte Technologie Ein Drittel der Überflurhydranten ist bereits mit Sensorik ausgestattet. Wird ein Hydrant in Betrieb genommen, erfolgt automatisch eine Meldung an die Stadtwerke Kufstein und das ohne Zeitverzug. Unangemeldete und unsachgemäße Betätigungen bleiben so nicht unentdeckt. Diese Maßnahmen erhöhen die Sicherheit und Verfügbarkeit der Hydranten für den Ernstfall. Wenn Sie beschädigte Hydranten im Stadtgebiet sehen, bitten wir Sie, uns darüber zu informieren. Die Stadtwerke Kufstein sind rund um die Uhr unter der Telefonnummer 05372 6930 erreichbar. Wissenswertes über die Löschwasserversorgung in Kufstein Anzahl der Hydranten: 238 Herkunft: Trinkwassernetz Löschwasservorrat: Trinkwasserbehälter Theaterhütte mit 6.000 m3 Wasserinhalt 25 Bei der Wartung wird auch die Leistungsfähigkeit überprüft. Die Hydranten werden im Abstand von zwei Jahren gewartet.

ABWASSER Die Abwasserentsorgung im Untergrund schützt Kufstein rund um die Uhr Völlig im Verborgenen sorgt das weit verzweigte Kanalnetz unter den Straßen Kufsteins für die sichere Ableitung des Schmutzwassers. Auch die Abwässer aus den Gemeinden Schwoich und Unterlangkampfen fließen durch das Stadtgebiet bis zur Kläranlage des Abwasserverbandes Kufstein und Umgebung. Unterirdische Regenüberlaufbecken, wie am Fischergries, halten die Schmutzfracht bei Starkregen im Abwassersystem. Wenn das Wasser kommt

27 Die Abwasserentsorgung ist dafür zuständig, dass das Abwasser sicher gesammelt und gereinigt dem natürlichen Wasserkreislauf wieder zugeführt wird – und das Tag für Tag. Zum Einsatz kommt dabei ein komplexes und technisch ausgefeiltes System. Fein aufeinander abgestimmt, greifen die Funktionen der Kanalnetze, Pumpstationen und Kläranlagen ineinander. Auch Maßnahmen wie die digitale Überwachung sind notwendig und eine wichtige Komponente des Regenwasser- managements. Abwasser-Infrastruktur schützt vor Überschwemmungen und Umweltschäden Die Regenüberlaufbecken und Entlastungsbauwerke sind ein wesentlicher Bestandteil des Kanalnetzes. Bei großen Niederschlagsmengen schützen sie den Lebensraum und die Umwelt vor großen Wassermassen und Verunreinigungen. Feststoffe werden in den Stauraumkanälen und Abwasserbauwerken zurückgehalten. Erst bei einem hohen Verdünnungsgrad gelangt der Überlauf aus dem Abwassersystem in die Fließgewässer. Klingt der Starkregen ab, wird der zwischengespeicherte Schmutz in das Kanalnetz zurückgepumpt und fließt anschließend zur Kläranlage. Regelmäßige Inspektion und Instandsetzung Das Abwassersystem zu erhalten und weiterzuentwickeln, ist für die Stadtwerke Kufstein eine zentrale Aufgabe. „Heute und auch in Zukunft muss die Abwasserinfrastruktur zuverlässig funktionieren, damit vor allem Krankheitserreger und Schadstoffe nicht unkontrolliert in die Umwelt gelangen“, betont Reinhard Senfter, Bereichsleiter Wasser, Kanal, Wärme bei den Stadtwerken Kufstein. „Das oberste Ziel ist, die Lebensqualität und Versorgungssicherheit der Festungsstadt zu erhalten.“ Achtung Starkregen! Mit der Unwettergefahr in den Sommermonaten steigt die Gefahr von Rückstau aus dem Kanalnetz. Die Stadtwerke Kufstein empfehlen, • die Rückstausicherungen zu prüfen und zu warten sowie • die Sanitäreinrichtungen unter der Rückstauebene (z. B. im Keller) abzusichern. Vorsorge schützt vor bösen Überraschungen und teuren Schäden! Videotipp: Rückstausicherung und Überflutungsschutz Feuchttücher gehören in den Restmüll. Im Kanalnetz erschweren sie die Wartungsarbeiten erheblich.

Nein. Eine Überdosierung hinterlässt klebrige Rückstände in den Textilien und der Maschine, verursacht unangenehme Gerüche und erhöht die Belastung der Kläranlage. Jeder Hersteller bietet auf seinen Waschmittelverpackungen eine Dosieranleitung, die im Normalfall sowohl die Wäschemenge, die Wasserhärte und den Verschmutzungsgrad berücksichtigt. An diese Angaben sollte man sich halten. Klartext Fachwissen auf den Punkt gebracht Waschmittel richtig dosieren Wird die Wäsche sauberer, wenn man mehr Waschmittel verwendet? 1 2 Wie viel Waschmittel soll verwendet werden? 3 Gibt es weitere hilfreiche Tipps? • Wasserhärte beachten: Nach der örtlichen Härte des Trinkwassers richten. In Kufstein ist das weich bis mittel bzw. 8 Grad deutsche Härte. • Verschmutzung abwägen: Die geringste empfohlene Menge für leicht verschmutzte Alltagswäsche wählen, das reicht völlig aus. • Messbecher nutzen: Flüssigwaschmittel oder Pulver nicht abschätzen, sondern präzise in einer Dosier- kappe abmessen. Es hat sich bewährt, eine Markierung am Messbecher anzubringen. • Wäschemenge prüfen: Trommel nicht überladen, damit sich das Wasser optimal verteilt. Details zur Wasserqualität finden Sie unter www.stwk.at/wasser

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