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Politik amWort

GRMag. Karin

Eschlmüller,

Obfrau Ver-

kehrsbeirat

und Obfrau des

Ausschusses

für Kultur und

Stadtbildpflege;

Die Parteifreien

Liebe Kufsteinerinnen, liebe Kufsteiner!

In den letzten Wochen ist die Verkehrssituation um

und in Kufstein wieder einmal unerträglich geworden

– und das nicht nur zu den prognostizierten Zeiten.

Die Ohnmacht ob der Verkehrsfülle lässt nicht nur

die Anwohner_innen, sondern mittlerweile praktisch

alle Kufsteiner_innen „narrisch“ werden.

Und natürlich ist die Politik gefordert, zumindest

Linderung zu bringen, Lösungen wird es so schnell

nicht geben – es sind zu viele Durchreisende, aber

natürlich verursachen wir Kufsteiner_innen selbst

sehr, sehr viel Verkehr.

Die Geschichte mit der Vignette ist nicht zu ändern.

Selbst ein Besuch in Wien mit Vorsprache im Ver-

kehrsministerium bringt nichts als ein mildes Lä-

cheln. Die Antwort ist klar: Keine Chance auf eine

Ausnahmeregelung!

Großraumlösungen würden vielleicht etwas bringen,

sind aber umstritten und zumindest momentan kein

Thema (z. B. Weissachumfahrung) oder: Wir graben

einen Tunnel! Auf lange Sicht gesehen vielleicht im

Zuge des Brenner Basis Tunnels eine Mög-

lichkeit.

Für die miserable Lage im Hier und Jetzt

aber haben wir für das kommende Jahr

eine gewisse Summe Geld budgetiert, um

zumindest eine Lösung für die Salurner-

straße (ev. Kreisverkehrsbypässe) zu fin-

den. Dabei geht es auch um die Zufahrt zum

Krankenhaus – in Stauzeiten haben die Ein-

satzfahrzeuge ein dickes Problem!

Ich werde mich sehr dafür einsetzen, dass wir zumin-

dest im Kleinen Erleichterung finden.

Noch eine Information zur neuen Parkraumbewirt-

schaftung: Sobald die Vorlage Gesetzesgültigkeit

hat, werden wir gesondert informieren, wo und wie

die Veränderungen der Kurzparkzonen aussehen

werden. Ein Positives vorweg: Wir bleiben beim bil-

ligsten Parktarif Österreichs für die Oberflächenbe-

wirtschaftung!

Liebe Grüße

Karin Eschelmüller

Immer wieder Ärger mit dem Verkehr

Man würde sich ein Budget wünschen das kei-

ne neuen Schulden aufbaut und Überschüs-

se produziert, dies ist bei diesem Budget

leider nicht gelungen.

Ein Budget zweier

großen Brocken das wenig Luft für an-

deres lässt.

Auch die durchaus negative

Beurteilung des Kulturquartiers Stadtsaal

durch die Finanzabteilung wurde nicht ge-

hört, deshalb muss man jetzt mit diesem Er-

gebnis leben. Für die Ausgaben im Ordentlichen

Haushalt von 51.993.600 € sind Einnahmen von

54.163.600 € vorgesehen. Der Schuldenstand steigt

leider durch diese Umstände und wird uns auch in

den kommenden Jahren noch verfolgen. Unterricht,

Erziehung, Sport und Wissenschaft: Die Volks- bis

Mittelschulen, Kindergärten und Krabbelstube, Ju-

genderziehung, sämtliche Sportanlagen und Vereine

sind mir sehr wichtig. Besonders für unsere Kinder

ist dies etwas Grundlegendes für ihre Entwicklung

und ihre Zukunft. Deshalb freut es mich sehr, dass

die Stadt Kufstein den finanziellen Rahmen schafft

dies auch umsetzen zu können. Soziale Wohlfahrt

und Wohnbauförderung ist auch positiv zu erwähnen

obwohl man dies durch aus kritisch sehen kann, denn

wenn die sozialen Ausgaben steigen, ist dies sicher

auch ein Zeichen, dass die Zahl der Hilfsbedürftigen

steigt.

Die hohen Mietpreise tun sicher das Ihrige

dazu und die Situation wird sich in Zukunft noch

verschärfen!

Die sozial tätigen Vereine bedürfen un-

serer besonderen Unterstützung, denn ihre Aufgaben

steigen stätig. Ein herzliches Dankeschön an alle die

sich hier engagieren. Im Straßenbau sehe ich die In-

itiative hauptsächlich im Stadtkern, die mit großem

Aufwand betrieben wird. An den Randgebieten sieht

die Situation ganz anders aus, hier wäre viel zu tun,

bleibt aber derzeit hinten an. Im Außerordentlichen

Haushalt sind durch die vergangenen großen Pro-

jekte und die zukünftigen Vorhaben auch keine gro-

ßen Veränderungen zu erkennen. Zum Mittelfristigen

ist zu sagen, dass die fix geplanten Ausgaben auch

dementsprechend hoch sind, dass es auch in Zukunft

heissen wird,

bitte keine großen Wünsche!

Kein ausgeglichenes Budget

GR Alexander

Gfäller

-Ein-

sank,

Fraktionsvor-

sitzender Für

Kufstein SPÖ/

Parteifreie und

Referent für

Fürsorgeangele-

genheiten