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Hinweis zur Rubrik „Politik amWort“:
Für die einzelnen Beiträge zeichnen die jeweiligen Mandatare verantwortlich.
Taschenalarme, eine mobile Notruf-App per SOS
und Standortbestimmung, verbilligte Taxifahrten
und mehr Polizei. All diese Vorsichtsmaßnahmen
werden der Kufsteiner Bevölkerung angeboten, da-
mit ihr Sicherheitsgefühl gestärkt wird. Selbst der
Verkauf von Pfefferspray boomt. Aber nicht nur in
Kufstein. Was ist da im Lande und in unserer Ge-
sellschaft aus dem Lot geraten, dass wir in der Öf-
fentlichkeit nicht mehr sicher sind? Was ist falsch
gelaufen? Wie konnte sowas passieren? Wohin
steuert unsere Gesellschaft?
Wir sind an einem Wendepunkt angelangt und es
gibt keine einfachen Antworten auf all diese Fra-
gen. Und mit den oben stehenden Sicherheits-
maßnahmen wird das Problem der Unsicherheit
zwar bekämpft, aber nicht gelöst. Und wenn dann
Aussagen - zwar nicht in Kufstein - öffentlich ge-
tätigt werden, dass Frauen eine Sportunterwäsche
bei Veranstaltungen tragen sollten, damit ein un-
gewolltes Herunterziehen erschwert wird, dann ist
dies zwar ein guter Rat, stellt aber jeden an-
ständigen Menschen die Haare auf.
Beim Sicherheitsausschuss in Kuf-
stein wurde unter anderem auch eine
Installierung von Videokameras im
öffentlichen Bereich diskutiert. Bei Kri-
minalfällen Hinweise zu erhalten, wer
sich wo und wann im Tatortbereich aufge-
halten hat, trägt wesentlich zur Aufklärungs-
arbeit der Polizei bei. Doch die österreichischen
Datenschutzbestimmungen verhindern im öffent-
lichen Bereich, was auf privatem Grund und Boden
erlaubt ist. Hier eine neue Gesetzeslage schaffen,
wäre höchst an der Zeit.
Sicherheit ist eines unserer höchsten Güter. Sie
wieder herzustellen, ist unsere vorrangige Aufgabe.
Ich wehre mich dagegen, dass wir uns in unserer
Heimat an die derzeit herrschenden Zustände der
immer stärker werdenden Unsicherheit gewöhnen
sollen.
Sorgen um die öffentliche Sicherheit!
GR Horst
Steiner,
Beratendes
Mitglied im
Ausschuss für
Angelegenhei-
ten der öffent-
lichen Ordnung
und Sicherheit,
Bürgerliste
Horst Steiner
(Foto: Horvath)
Liebe Kufsteinerinnen undKufsteiner!
Ein neues Jahr beginnt und mit dem neuen Jahr ändern
sich auch die im Jahre 2014 beschlossenenWirtschafts-
förderungsrichtlinien, die nun durch neue Richtlinien er-
setzt werden.
Um auf die Notwendigkeiten, sowie den moderner An-
forderungen der Kufsteiner Arbeitgeber und Wirtschaft-
betriebe einzugehen, habenwir imWirtschaftsausschuss
die Wirtschaftsförderungsrichtlinien von 2014 komplett
neu überarbeitet, damit die förderungstauglichen Be-
trieben im Rahmen der Wirtschaftsförderung soweit wie
möglich unterstützt werden.
Die Innenstadt (Miet-Förderzone) bleibt gleich, wie in
denRichtlinien 2014 ausgewiesen.
Es ist die Aufgabe der Politik, die Rahmenbedingun-
gen zum Erhalt der Arbeitsstätten bzw. Arbeitsplätze zu
schaffen.
Die Stadt Kufstein strebt nach Wirtschaftswachstum
und braucht dieses auch. Um das zu gewähren, unter-
stützt sie ortsansässige bzw. neu anzusiedelnde Wirt-
schaftsbetriebe, aber auch in freien Berufen tätige
Personenmit derWirtschaftsförderung.
Über Ansuchen bei der Wirtschaftsabteilung der Stadt
Kufsteinwerden für Personen und Betriebe die die Richt-
linien, sowie die angeführten Bedingungen zu den
Wirtschaftsrichtlinien erfüllen, von den ent-
scheidenden Gremien die Geldmittel freige-
geben.
Ab dem 01.01.2017 gelten die neuen Wirt-
schaftsförderungsrichtlinien, um nur einige
Eckpfeiler davon hervorzuheben.
Erhöhung des Betrages zur Lehrlingsförde-
rung bis zumvollendeten 25. Lebensjahr.
Erhöhung der einmaligen Arbeitsplatzförderung.
Soziale und familienfreundliche Beschäftigungsmo-
delle, Maßnahmen bzw. Berücksichtigung von Langzeit-
arbeitslosen und Arbeitslosen 50+.
Zinszuschüsse bei Neugründungen von Dienstbetrie-
ben usw.
Genaue Auskünfte über Förderungskonditionen/-maß-
nahmen sowie der Förderzone erteilt dieWirtschaftsab-
teilung der Stadt Kufstein.
Herr Peter Borchert
(stadtamt@kufstein.at).
Ich wünsche allen noch ein gesundes und glückliches
Jahr 2017.
STRHerbert Santer
Obmann desWirtschaftsausschuss
Jedes neue Jahr bringt so seine Veränderungen.
StR Herbert
Santer,
Obmann
Ausschuss für
Tourismus und
Ausschuss für
Wirtschaft und
Betriebsansie-
delung, Mitglied
Ausschuss
für Bauange-
legenheiten,
Stadtplanung
und Stadtent-
wicklung;
FPÖ/GKL




