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21. September 2026

Sicher versorgt durch einen trockenen Sommer


Am Tiefbrunnenareal ersetzt ein zeitgemäßes Brunnengebäude die 30 Jahre alte Brunnenhaube.

Lange Trockenperioden, hohe Temperaturen und verbrauchsreiche Wochen prägten den vergangenen Sommer. Dennoch ist die Trinkwasserversorgung in Kufstein jederzeit gesichert. Leistungsfähige Wasserressourcen, ausreichende Reserven und laufende Investitionen schaffen dafür eine starke Basis.

Der Sommer liegt hinter uns – und mit ihm Wochen mit außergewöhnlich hohen Temperaturen und fehlenden Niederschlägen. Bereits der vergangene Winter war schneearm, sodass weniger Schmelzwasser zur Verfügung stand. Für die Neubildung des Grundwassers sind vor allem die Wintermonate entscheidend. Im Sommer wird ein großer Teil des Niederschlags von Pflanzen aufgenommen oder verdunstet, bevor er ins Grundwasser gelangen kann.

Trotz dieser extremen Bedingungen ist die Stadt Kufstein jederzeit ausreichend mit Trinkwasser versorgt. Eine wesentliche Grundlage dafür ist die Hofinger Quelle im Kaisertal. Ergänzend steht mit dem Tiefbrunnenfeld im Fürhölzlwald und dem dazugehörigen Schutz- und Schongebiet ein ergiebiger Grundwasserkörper in Trinkwasserqualität zur Verfügung.


Ausreichend Reserven für Verbrauchsspitzen vorhanden
In den beiden Wasserkammern des Hochbehälters Theaterhütte sind insgesamt sechs Millionen Liter Trinkwasser gespeichert. Diese Reserve ermöglicht es, auch außergewöhnlich hohe Verbrauchsspitzen jederzeit auszugleichen. So wurde in Kufstein an einzelnen Hitzetagen im Juni ein Rekordwasserverbrauch von täglich fünf Millionen Litern verzeichnet. Dies entspricht einem Anstieg von 30 Prozent über den Normalverbrauch.
 

Heute für morgen investieren
Für eine sichere Trinkwasserversorgung ist eine gut ausgebaute und laufend gewartete Infrastruktur unerlässlich. Deshalb erneuern die Stadtwerke jährlich im Durchschnitt bis zu zwei Kilometer Trinkwasserhauptleitungen. Durch konsequente Investitionen in das Leitungsnetz konnte das Versorgungsunternehmen seine Wasserverlustrate in den letz-ten Jahren auf sechs Prozent senken. Mit diesem Ergebnis liegen die Stadtwerke Kufstein deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt.

Aktuell wird auch in den Tiefbrunnen Fürhölzl investiert. 130.000 Euro fließen in Anpassungsmaßnahmen, zu denen unter anderem ein neues, zeitgemäßes Brunnengebäude gehört.

Durch die laufende Instandhaltung und den gezielten Ausbau der Anlagen stellen die Stadtwerke Kufstein sicher, dass die Festungsstadt auch künftig ohne Einschränkungen mit Trinkwasser versorgt wird.